Fortbildung

Gesprächsführung nach Rogers

zusammenhängende Fortbildung
über drei Wochenendseminare

Aus­schrei­bung

zum aus­dru­cken:

Der Boden jedes the­ra­peu­ti­schen oder bera­ten­den Gesprächs sind die drei Grund­hal­tun­gen nach Rogers: Empa­thie, – Wert­schät­zung, – Echt­heit.
Erst durch sie gibt es für den Rat­su­chen­den den Raum, sich frei zu reflek­tie­ren.

Carl Rogers (1902-1987), der die per­so­nen­zen­trierte Gesprächs­füh­rung ent­wi­ckelte, ging davon aus, dass dem Men­schen das Wis­sen, was für ihn gut und rich­tig ist, ange­bo­ren ist.
Er hat seine Grund­hal­tun­gen durch ver­schie­dene Manuale und Übun­gen lehr­bar gemacht und sie sind heute die Grund­lage jeder sozia­len, päd­ago­gi­schen und the­ra­peu­ti­schen Arbeit.

Ausbildung Systemaufstellungen

Durch die Gesprächs­füh­rung nach Rogers ent­steht ein Raum in dem Gefühle, Wün­sche und Vor­stel­lun­gen kla­rer erkannt wer­den und dar­aus dann ganz indi­vi­du­elle, neue Lösun­gen gefun­den.

Wage zu träu­men
von dir
und dem, was Du nicht bist
wage zu träu­men
von dir
und was Du nicht hast
wage zu träu­men
von dir
wie Du wirk­lich bist
wage zu träu­men
von dir
und nach dem Erwa­chen
ver­wa­sche nicht
dein traum­haft wah­res Gesicht.
M. Bickel

Die 1. the­ra­peu­ti­sche Varia­ble –
EMPATHIE

Empa­thie oder auch ein­füh­len­des Ver­ste­hen ist die Fähig­keit des Beglei­ters, die Erleb­nisse und Gefühle des Kli­en­ten und deren per­sön­li­che Bedeu­tung prä­zise und sen­si­bel zu erfas­sen.
Wir wer­den diese Hal­tung anhand von Kli­en­ten­äu­ße­run­gen sowie unter­ein­an­der üben.

Ter­min: 14./15.12. 2019

Die 2. the­ra­peu­ti­sche Varia­ble –
WERTSCHÄTZUNG

Wert­schät­zung oder auch Akzep­tanz kann man nicht im übli­chen Sinne ler­nen.
Man kann sich ihr jedoch annä­hern und das Spek­trum sei­ner Akzep­tanz erwei­tern.
Wir wer­den Gege­ben­hei­ten erfor­schen, die wir nicht akzep­tie­ren kön­nen, gehen also ein klei­nes Stück den Weg des „nicht-akzep­tie­ren-kön­nens“, um spä­ter einen wei­te­ren Raum für „akzep­tie­ren-kön­nen“ zu schaf­fen.

Ter­min: 1./2. 02. 2020

Die 3. the­ra­peu­ti­sche Varia­ble –
ECHTHEIT

Echt­heit oder auch Kon­gru­enz bedeu­tet, unsere Erfah­rung, unser Bewusst­sein und unsere Kom­mu­ni­ka­tion stim­men über­ein. Dabei ist es unum­gäng­lich, sich selbst und seine „blin­den Fle­cken“ ken­nen und anneh­men zu ler­nen. In der Selbst­er­fah­rung erfor­schen wir uns selbst, wie es das Gedicht von Mar­got Bickel (s.o.) beschreibt.

Ter­min: 4./5. 04. 2020

Zei­ten: 3 Wochen­en­den, jeweils: Sa. und So. 10–17:30 Uhr.
Kos­ten: Kurs­ge­bühr gesamt: 648€ (588€ ermä­ßigt)
Dozen­tin: Annette Stroth­tei­cher, Aus­bil­de­rin in per­son­zen­trierte Bera­tung (GwG).

Fra­gen und Anmel­dun­gen hier:

Folge-Training im Kurzseminar

Ehe­ma­lige Teil­neh­mer -bei uns oder anderswo- die die Gesprächs­füh­rung nach Rogers auf­fri­schen und ver­tie­fen wol­len, kön­nen in die­sem Kurz-Semi­nar wei­ter üben und aus­pro­bie­ren.

Rol­len­spiele und Selbst­er­fah­run­gen wer­den wie­der in klei­nen Grup­pen bespro­chen.

Kurs­ge­bühr: 48 €