Informationen

Heilpraktiker für Psychotherapie

Berufsbild und Möglichkeiten

Was du mit der Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie machen kannst.

Seit 1992 gibt es für Men­schen, die weder Ärzte noch appro­bierte Psy­cho­lo­gen sind (aber den­noch fun­dier­tes psy­cho­the­ra­peu­ti­sches Wis­sen vor­wei­sen kön­nen) eine Mög­lich­keit, Psy­cho­the­ra­pie in selb­stän­di­ger Pra­xis anzu­bie­ten: die Erlaub­nis zur Aus­übung der “Heil­kunde, ein­ge­schränkt auf das Gebiet der Psy­cho­the­ra­pie”.

Ohne diese Erlaub­nis ist ledig­lich Bera­tung (ohne the­ra­peu­ti­sches Ange­bot) gestat­tet!

Ausbildung Systemaufstellungen

Seit 1992 gibt es für Men­schen, die weder Ärzte noch appro­bierte Psy­cho­lo­gen sind (aber den­noch fun­dier­tes psy­cho­the­ra­peu­ti­sches Wis­sen vor­wei­sen kön­nen) eine Mög­lich­keit, Psy­cho­the­ra­pie in selb­stän­di­ger Pra­xis anzu­bie­ten: die Erlaub­nis zur Aus­übung der “Heil­kunde, ein­ge­schränkt auf das Gebiet der Psy­cho­the­ra­pie”.

Ausbildung Systemaufstellungen

Ohne diese “Erlaub­nis zur Heil­kunde” ist ledig­lich Bera­tung (ohne the­ra­peu­ti­sches Ange­bot) gestat­tet!

Rechtliche Eckpunkte:

Der Heil­prak­ti­ker für Psy­cho­the­ra­pie (HPP) ist kein Abschluss, son­dern eine Erlaub­nis, psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Heil­kunde selbst­stän­dig aus­zu­üben.

Es gibt keine staat­li­chen Vor­ga­ben über den Aus­bil­dungs­weg.

Die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen über­neh­men fast nie die Leis­tun­gen eines Heil­prak­ti­kers für Psy­cho­the­ra­pie. Einige pri­vate Kas­sen oder Zusatz­ver­si­che­run­gen über­neh­men diese bei bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen (je nach Kasse sehr unter­schied­lich).

Die Leis­tun­gen eines Heil­prak­ti­kers für Psy­cho­the­ra­pie sind als Heil­tä­tig­keit von der Umsatz­steuer befreit.

Heil­prak­ti­ker für Psy­cho­the­ra­pie bie­ten prak­tisch die glei­che Arbeit an wie nie­der­ge­las­sene Psy­cho­the­ra­peu­ten, sie wer­den nur weni­ger kon­trol­liert als diese.

Heil­prak­ti­ker für Psy­cho­the­ra­pie sind frei in der Wahl der psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Methode und stel­len damit oft eine the­ra­peu­ti­sche Alter­na­ti­ven zu den Leit­li­nien dar.

Die Bezeich­nung „Psy­cho­the­ra­peut“ ist appro­bier­ten Ärz­ten und Psy­cho­lo­gen vor­be­hal­ten.

Heil­prak­ti­ker mit eige­ner Pra­xis sind ein geson­der­ter Teil des deut­schen Gesund­heits­we­sens – gedul­det und beauf­sich­tigt vom Staat (Gesund­heits­amt) und als Alter­na­tive auf­ge­sucht von den Pati­en­ten.

 

Berufsbild: Heilpraktiker für Psychotherapie

Der “Heil­prak­ti­ker für Psy­cho­the­ra­pie” hat sich in Deutsch­land zu einem eigen­stän­di­gen Berufs­bild ent­wi­ckelt, mit beson­de­ren Mög­lich­kei­ten und Her­aus­for­de­run­gen.

Foto mit freund­li­cher Geneh­mi­gung von Bri­gitte Stür­zen­hof­ecker – Pra­xis Hyp­nose und Wan­del

Mög­lich­kei­ten:
– wir kön­nen unsere eige­nen Werte und Erfah­run­gen direkt in unsere Tätig­keit ein­brin­gen,
– wir kön­nen Men­schen, die Unter­stüt­zung brau­chen, sinn­voll und pas­send bei­tra­gen.
Her­aus­for­de­run­gen:
– wir müs­sen unse­ren beruf­li­chen Weg selbst fin­den und die ganze Ver­ant­wor­tung dafür über­neh­men,
– die finan­zi­el­len und sozia­len Unsi­cher­hei­ten einer Selbst­stän­dig­keit brau­chen Mut und Gelas­sen­heit.

Foto mit freund­li­cher Geneh­mi­gung von Bri­gitte Stür­zen­hof­ecker – Pra­xis Hyp­nose und Wan­del

Wer die­sen Beruf aus­üben möchte, wird sich in hohem Maße fas­zi­niert und inspi­riert füh­len vom “Mensch­sein und Sosein”; von der Suche nach Hei­lung und Erfül­lung.

Zumeist bedeu­tet die­ser Beruf Selbst­stän­dig­keit – schließ­lich hat man dafür auch die Erlaub­nis bekom­men: “selbst­stän­dige Aus­übung der Heil­kunde”.

Foto mit freund­li­cher Geneh­mi­gung von Susanne von Reuss – Pra­xis für Bera­tung und Coa­ching

Der Erfolg der eige­nen Pra­xis hängt dabei in hohem Maße von der eige­nen Kom­pe­tenz, Sou­ve­rä­ni­tät und Zufrie­den­heit ab.

Foto mit freund­li­cher Geneh­mi­gung von Susanne von Reuss – Pra­xis für Bera­tung und Coa­ching

Werbung für sich selbst?

Da wir nicht mit den gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen abrech­nen, gehört zu unse­rer Tätig­keit auch, das eigene Ange­bot ver­kau­fen zu kön­nen: ein eige­nes Kli­en­tel anzu­spre­chen, eine eigene “Marke” zu sein. Dies ist für viele eine neue und unge­wohnte Her­aus­for­de­rung!
An der psy­cho­tera Heil­prak­ti­ker­schule bie­ten wir dafür ein eige­nes Kurz-Semi­nar an: “authen­tisch und erfolg­reich wer­ben”. Hier kön­nen The­ra­peu­ten ihr per­sön­li­ches Pro­fil und ihren pas­sen­den Wer­be­auf­tritt ent­wi­ckeln.

Zum Berufs­bild gehört auch eine Fort­bil­dungs­pflicht – wobei diese “Pflicht” von den meis­ten mit dem größ­ten Ver­gnü­gen wahr­ge­nom­men wird 😉 – was ist span­nen­der, als das Thema “Psy­che” wie­der von einer neuen Seite zu betrach­ten, neue Metho­den und Werk­zeuge zu erler­nen oder die beruf­li­che Ein­sam­keit zu ver­las­sen und sich mit ande­ren The­ra­peu­ten aus­zu­tau­schen?

Wir bie­ten in der psy­cho­tera-Heil­prak­ti­ker­schule genau das: fun­dierte Aus­bil­dun­gen, span­nende Fort­bil­dun­gen und die drei wich­ti­gen -ionen: Super­vi­sion, Inter­vi­sion und Hos­pi­ta­tion.

für wei­ter­füh­rende Fra­gen:

TIPP:
Bist du nicht sicher ob deine bisherigen Ausbildungen vom Gesundheitsamt anerkannt werden?
Hier findest du Angaben darüber:
Voraussetzungen
Informationen über den Unterricht bei uns
finden sich hier:
“Heilpraktiker für Psychotherapie”